Fehlbetankung: E10 und Ende? Der Langzeitversuch


Wie gefährlich ist der Biosprit E10 wirklich für ein als E10-untauglich ausgewiesenes Auto? Wir testen das in einem Langzeitversuch – mit erstaunlichem Ergebnis.

E10 und Ende? Tanken, was nicht reindarf

E10 und Ende? Tanken, was nicht in den Tank darf. Der Opel Signum läuft noch immer prächtig

Der Biosprit E10 ist möglicherweise für E10-untaugliche Autos weniger gefährlich als bisher vermutet. Dies zeigt ein Langzeitversuch des ADAC mit einem Opel Signum 2.2 direct. Mehr als 16 000 Kilometer hat der vom Hersteller ausdrücklich als E10-untauglich ausgewiesene Kombi ohne negative Folgen mit dem neuen Biokraftstoff überstanden. Eine Inspektion des Kraftstoffsystems ergab keinen Hinweis auf die befürchtete Ethanolkorrosion.

Trotz des Zwischenresultats dieser Langzeituntersuchung bleibt Opel bei seiner Empfehlung im Falle einer Fehlbetankung mit E10: Laut Hersteller muss das Fahrzeug abgeschleppt und der ungeeignete Kraftstoff sofort und vollständig aus dem Tank entfernt werden. Zudem soll eine Opel-Werkstatt die Hochdruckkraftstoffpumpe und andere Teile des Motorsystems überprüfen.

Laut ADAC sollten die Fahrzeughersteller ihre Empfehlungen bei Fehlbetankungen mit E10, die häufig in einem aufwendigen und kostspieligen Werkstattaufenthalt münden, überprüfen. Im Gegensatz zu Opel sehen Ford und Mercedes Benz kein Problem bei einer einmaligen Fehlbetankung ihrer Modelle, die nicht für E10 freigegeben sind. Sie raten in diesem Fall aber, baldmöglichst ethanolarmen Kraftstoff nachzutanken. Der ADAC empfiehlt in jedem Fall, die verbindlichen Angaben der Hersteller zu befolgen.

30 Antworten zu Fehlbetankung: E10 und Ende? Der Langzeitversuch

  1. Interesant was hier Discutiert wird..
    Ich fahr einen Mitsubishi Colt nachbau aus Malaysia.
    Nach Motorenliste, darf ich das *E10* nicht tanken da meiner ein Direkteinspriter ist.
    Dann frage ich mich warum mein Motor noch lebt?
    Ich tanke ausschliesslich nur E10, das reicht mir aber nicht. Ich tanke 2 zu 1.
    2 teile E10 und 1 teil E85.

    Ich komm also auf ein anteil Ethanol von ca 35-40%. Also demnach ist das E40…
    Ich bin bis heute ca 30000 km gefahren (kurz wie langstrecke) ohne probleme….

    Den wind den hier viele machen, ist unbegründet.
    Denn nicht Ethanol sonder Methanol greift und zerstört leitungen und dichtungen

  2. Hallöchen,

    warum wird der Blog hier nicht aktualisiert?
    Nicht mal ein Hinweis auf der gesamten Seite über die neuen, völlig gegensätzlichen Ergebnisse! Hätten die hier nicht als Fortführung des Dauertest mit hineingehört?

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  4. Ich fahre selbst einen Signum mit 2,2 Benzin-Direkteinspritzung.
    Wenn man ein bisschen im Internet liest, kommt man zu der Einschätzung, dass Opel den Vectra C/Signum 2,2 direct nur deswegen nicht für E10 freigegeben hat, weil es unter Umständen zu Problemen mit der Benzin-Hochdruckpumpe kommen kann. Der Hersteller der Pumpe hat wohl keine Freigabe für E10 erteilt.
    Die HD-Pumpe gilt aber allgemein beim Vectra C / Signum als anfälliges Bauteil mit relativ hoher Ausfallquote. Deshalb hat Opel auch schon einen Rückruf für den Druckregler der Pumpe veranlasst. Opel hat m.E. schlichtweg Befürchtungen, für ggfs. “massenhaft” defekte HD-Pumpen (Preis über 800,- €) bei einer E10-Freigabe in Regress genommen zu werden.
    Insofern also speziell bei diesem Fahrzeug m.E. ein reines Problem der Haftung für eventuelle Schäden.
    Der Motor selbst ist vermutlich “E10-stabil”.
    Mein Tipp an den ADAC: Achten Sie bei dem Test auf die HD-Benzinpumpe!!

  5. Zuerst wurde das preiswerte Normalbenzin Bleifrei abgeschafft, dann will man am liebsten das Super E5 mit 95 Oktan vollständig durch Super E10 Super 95 ersetzten, damit alle die gegen zuviel Anbau von Biosprit sind, oder Angst um ihren Motor haben, das teure Super Plus 98 tanken. Sie ahnen es, der nächste Schritt kommt bestimmt. Wetten das Super Plus 98 auch in Kürze als E10 angeboten wird ? Dann müssen wie das noch teuerere Super 100 (Racing Power) oder gar Super 102 (Ultimate) tanken !!! Hi Hi Hilfe !

  6. Hallo!!!
    Wenn ich das alles so lese,fällt mir so alles ein, was ich vor ungefähr 25 Jahren erlebt habe!Damals,fing es mit dem bleifreien Benzin an!Die Medien, und Automobilzeitschriften und auch Autoclubs, riefen dazu auf von nun an bleifrei zu tanken!
    Es passiere nichts,die meisten Autos können damit betankt werden,manche uneingeschränkt,manche im Wechsel,mit verbleitem Benzin!So warben sie alle!
    Natürlich,bei der nächsten Betankung, oder Reparatur und Inspektion fragte man den Werkstattmeister ,ob Er es empfehlen würde?Oft kam die Antwort:also,wenn Sie auf mich hören,dann lassen Sie es bleiben!Das hat viele Fahrzeugbesitzer verunsichert,und die meisten,ließen es wirklich bleiben! Erst zögerlich kam man auf den bleifreien Sprit!Naja,ab diesem Zeitpunkt gab es die ersten Autos mit Katalysator,die ja von Anfang an mit bleifreien Benzin betankt werden mussten!
    Erst danach,von Zeit zu Zeit wurde den Leuten klar ,das es doch Sinn macht bleifrei zu tanken,wobei das Problem mit dem Super war.Denn das herkömmliche Super bleifrei hatte nur 95 Oktan und erst 1989 kam das Super Plus mit 98 Oktan!Aber von da an,war das bleifreie Benzin der Renner!!!
    Und eigentlich Niemand ,hat gemeckert das sein Motor den”Bleifreitot” gestorben ist!
    Damit will ich eigentlich sagen,daß dieses E 10 gemeckere dasselbe ist!!!
    Natürlich verunsichert das,wenn die Behörde schon sagt:Sie wollen abwarten,ob E 10 schädlich ist oder nicht,deswegen dürfen Behördenfahrzeuge nicht mit E 10 betankt werden,bis sich herausstellt ob es nun schädlich ist oder nicht!
    Dazu kann ich nur sagen:Ich fahre einen Opel Astra G 1.6(76 KW)und habe schon 6 mal E 10 getankt!!!(Habe aber von Opel die Freigabe)
    Weder im Verbrauch noch in den Fahrleistungen habe ich bisher was feststellen können!Und in einem Magazin im Fernsehen habe ich gesehen,das in den Vereinigten Staaten schon seit einigen Jahren sogar E 15 getankt wird! Mann hätte bestimmt, schon was darüber gehört wenn es schädlich wäre oder es Leitungen oder Dichtungen zerfressen hätte!
    Deswegen “nicht” alles so eng sehen,zumal wenn eine Herstellerfreigabe besteht!

  7. Pingback: Der ADAC testet die Folgen einer E10-Fehlbetankung « M.-A. Glunde & …

  8. Dieser Test war so Aussagekräftig wie das Horoskop einer Tageszeitung.
    Als ich diesen “ADAC-Testbericht” las, hatte ich nur einen Gedanken:” Gott sei dank hat der ADAC den schönen Opel mit dem E10 nicht geschrottet!”
    Lieber ADAC, das ist ja noch mal gut gegangen!

  9. Das Ergebnis klingt beruhigend – ADAC-Untersuchungen haben aber auch ergeben, dass der Ethanolanteil bei vielen Tankstellen die 10% gar nicht erreicht. Der Test wird erst dann aussagefähig, wenn der jeweils getankte und im Mittel vorhandene Ethanolanteil im Tank entsprechend berücksichtigt wird.
    Der Bericht als solches lässt m. E. keine “Entwarnung” zu.

    • An das Selbe musste ich auch denken. War nicht in den Medien, dass einige Tankstellen den normalen Kraftstoff als E10 verkaufen?

      Und dann ist noch die weitere Unsicherheit: Welcher Hersteller verbietet E10 weil schädliche Auswirkung erwiesen (oder zumindest wahrscheinlich) ist – und welcher Hersteller nur deshalb, um auf “Nummer Sicher” zu gehen (und gleichzeitig den Absatz von E10-tauglichen Fahrzeugen anzukurbeln)?

  10. Lieber ADAC, diese tollen Berichte über die Verträglichkeit von E10 mit verschiedenen KFZ Modellen mögen ja nicht gänzlich uninteressant sein. Aber ich vermisse nach wie vor die ausführliche Berichterstattung über die wirklich wichtigen Themen, die negativen Auswirkungen von Biosprit im Zusammenhang mit wesentlich kritischeren Umständen wie Waldsterben, Raubbau in der Natur, Ausbreitung von Monokulturen, Pestizideinsatz, genetische Kontaminierung unserer Natur, Kunstdüngereinsatz, Verheizen von Lebensmitteln, Lebensmittelpreise, der hohe Energieinput in der gesamten Herstellungskette von Biosprit, und, und, und, bis hin zu Korruption und Vertreibung von Menschen und Tieren zur Erlangung von großen und lukrativen Anbauflächen. Diese Themen werden von Auto- und Biospritlobby „verständlicherweise“ :-\ und vorsätzlich mit kürzesten Statements abgeredet, umredet und/oder einfach totgeschwiegen. Warum spielt der ADAC hier mit???
    Wenn man sich Ihre Berichte zum Thema E10 anhört, könnte man den Eindruck erhalten, Bioethanol wäre eine tolle Sache und eine ebenso tolle Alternative zu Erdöl. Das ist nun mal nicht der Fall! Sind Sie sich eigentlich im Klaren darüber, von welchen gigantischen Massen wir hier reden!?!? Absoluter Wahnsinn. Die sinnvollen Alternativen sehen anders aus – Sie kennen sie auch alle schon, alles doch schon x-mal gehört.
    Warum z.B. 10% beimischen und nicht lieber einsparen?
    Und warum nicht versuchen noch mehr einzusparen? Kleine und sparsamere Autos begünstigen, große und verbrauchsintensive hart besteuern.
    Tempolimit! Ganz einfache Sache und schnell umsetzbar.
    Wo ist das Problem?
    Das wirklich große Problem ist das globale, mittlerweile überall und jederzeit sichtbare (Klimawandel, Umweltverschmutzung, Wald- und Artensterben), an dem wir Autofahrer eine Mitschuld tragen.
    Jedes einzelne Prozent Verbrauchsreduzierung macht in Summe eine Summe die sinnvoll und zielführend ist. E10, bzw. Bioethanol allgemein im großen Stil ist hier nur ein fetter hässlicher Stein im Weg.

    • Verwirrter Rainer

      Hier kann H.T nur beipflichten.
      Sparen könnte man auch anders und viel effektiver ohne das man die Regenwälder dafür abholzen müssten.
      Ich für meinen Teil fahre seit 2000 also seit 11 Jahren bereits ein Fahrzeug mit Erdgasantrieb, kurze Strecken fahre ich ausschließlich mit einem 125er Motorrad (Spritverbraucht 2,5ltr.).
      Ich frage mich schon lange warum die Hersteller “ausschließlich” nach dem Motto “Höher, schneller, weiter” Autos bauen. Für was braucht man autos die 300 und mehr PS haben. (Mitte der 1980er Jahre hatten nicht mal die Masse der LKW soooooo starke Motoren wie die heutigen PKW´s). für was braucht man SUV´s die mehr als 2m breit sind, PS zum abwinken haben und mit 2-3tonnen gewicht durch die Gegend schauckeln. Hier liegt doch DAS EINPARUNGSPOTENZIAL.
      Wann kommt endlich die Kehrtwende ????? Wann baut man endlich wieder EINFACHE; GÜNSTIGE AUTOS?????????? heute wird doch unter dem Deckmantel der Sicherheit etc. die Autos immer größer, schwerer, länger und breiter. (Damit kommt das nächste Problem!!!!!!!! Spuren in Baustellen mit 2m, lieber ADAC gucken Sie mal wieviel SUV fahrer versuchen auf diesen 2m Spuren PKW und LKW zu überholen !!!!!!!!). Dadurch bedingt braucht man wieder stärkere Motoren die zwar relativ gesehen gute Verbrauchswerte haben, aber mit weniger Gewicht und ein paar Komfortspielereien weniger noch kleiner und damit noch verbrauchsgünstiger wären.
      Der ADAC spielt doch dieses Spielchen mit. z.b. empfiehlt der ADAC eine Klimaanlage als “Sicherheitseinrichtung”. Liest man die Spritspartipps des ADAC ist regelmäßig zu lesen>: Um den Verbrauch zu senken empfehlen wir die Klimaanlage nicht zu nutzen. Also kauft man für 2-3000 € eine Klima dazu die man dann aber nicht nutzen soll da der Betrieb den spritverbrauch erhöht. Wie blöd sind wir eigentlich ??????
      Lieber ADAC setzt euch mal wieder für einfache Fahrzeuge ein. Es wäre an der Zeit sich von den großen Spritfressern zu verabschieden. Ich für meinen Teil habe mich entschieden und fahre Erdgasfahrzeuge, habe mir bei 140PS die Grenze gesetzt (denn mehr braucht wirklich kein Mensch im PKW) und kurze Strecken fahre ich mit dem Zweirad (dank unserer FS-Regelungen wird es aber verhindert das die breite Masse Roller etc. fährt wie in Italien wo diese Fahrzeuge im FS B enthalten sind).
      Wir brauchen kein E10 sondern “vernünftige” Autos und keine PS und Gewichtsprotze.

    • Im Großen und Ganzen kann ich dem Text nur zustimmen.
      Ich finde aber auch, von einem AUTOMOBIL-Club Expertenwissen auf dem Gebiet “genetische Kontaminierung unserer Natur” zu verlangen, geht etwas zu weit.
      Sicherlich muss das Gesamtbild betrachtet werden, aber der ADAC ist nunmal nicht Greenpeace ;)

  11. Also der Umweltgedanke ist mir bei E10 schnurz piep egal, solange E10 deutlich billiger ist als E5 werde ich E10 tanken.
    Leistungsmäßig ist E10 wie Normalbenzin.

    Immerhin könnte die EU ihre Gelder für Deutsche Bauern sparen die ihre Felder brach liegen lassen, wenn man diese Bauern zum Anpflanzen von Raps usw. verpflichten würde. Dann wäre es auch Möglich die Urwälder in Übersee zu schonen.

  12. Alles schön diese Tests, nur sollte man sich beim ADAC etwas mehr um die Folgen dieser Marotte E 10 kümmern. Stichwort ÖKÖBILANZ !! und wie mache ich Lebensmittel teuer…

  13. Na ja, man muß halt sehen, wie eine Freigabe oder Nichtfreigabe zustande kommt…

    Wenn der Hersteller bei einem wichtigeren – oder häufiger als Extra – verbauten Teil von den Lieferanten keine Auskunft oder Freigabe bekommt, oder der Meinung ist, da könnte ein Problem sein, wird das Fahrzeug halt nicht freigegeben. Zumindest nicht, solange es noch z.B. Fahrzeuge mit aktiver Garantie(-verlängerung) gibt… Das heißt nicht, daß das Fahrzeug nicht völlig problemlos läuft, vor allem nicht dann, wenn das besagte Teil gar nicht drin ist… ;-)

    In der Praxis ist es vermutlich egal, weil Du in der Regel davon ausgehen kannst, wenn 5% Alkoholbeimischung (wie seit Jahren im Benzin) vom Material her gehen, gehen 10 auch… In Einzelfällen hat es auch schon früher mal Korrosion gegeben, das waren aber eher Materialfehler, das hatte nichts mit dem Sprit per se zu tun.

    Die Einschränkung würde ich eher bei Kunststoffleitungen und -tanks, und Dichtungen sehen – da kann es durchaus Materialien geben, die Benzin mit 5% Alkohol noch so lala vertragen, aber bei 10% Alkoholbeimengung deutlich schneller abbauen und undicht werden…

    Das wäre vermutlich auch der interessantere Teil des Tests, den Tank und die Kunststoffleitungen (soweit verbaut) zu untersuchen. Aber wie man das eingebaut machen soll, ohne jedes mal das Auto zu zerlegen, ist mir auch nicht ganz klar… ;-)

    • Na ja da sag ich mal wer lesen kann ist klar im Vorteil, oder? “Eine Inspektion des Kraftstoffsystems ergab keinen Hinweis auf die befürchtete Ethanolkorrosion.” hättest nur bis zum ende lesen müssen. Und ausserdem, um bei so einem Fahrzeug den Tank auszubauen musst nicht das ganze Fahrzeug zerlegen, das geht einfacher und viel schneller, nämlich von unten! Klar jetzt?

      • Ottifant, das war mir durchaus klar… “Kraftstoffsystem” kann alles vom Tankstutzen bis zur Einspritzung bedeuten, oder einen beliebig langen Teil davon… Da in den diversen Publikationen meistens nur die mögliche Korrosion einiger Leichtmetalllegierungen angesprochen wird, wollte ich den Kunststoff eben auch mal ansprechen.
        Aber Du hast das Haar ja jetzt gespalten… ;-)

      • Ach ja, vergessen – daß man einen Tank von unten ausbauen kann (geht eigentlich immer) ist mir bewußt. Nur sagt das noch lange nicht, daß man dann mit einer Kamera problemlos alle verwendeten Schläuche und Leitungen untersuchen kann – jedenfalls nicht, ohne diverse Verbindungen und Filter zu öffnen…

  14. Der ADAC hat auch schon mal besser getestet! Das soll ein Langzeitversuch sein?
    Ein Automotor lebt heute (Ohne E10) 300.000 km und mehr. Da sind 16.000 km lächerlich. Wie beweisen sie, daß es an E10 liegt, wenn der Motor nach 100.000 km verreckt. Diese Info des ADAC ist eine riesige Enttäuschung und ein Schlag ins Gesicht der Mitglieder.

  15. …und wieviel Geld ist dafür geflossen?

  16. H. Lawrinenko

    Der ADAC sollte nicht weiterhin den E10-Kraftstoff propagieren, denn dieser schont in der Bilanzsumme keineswegs die Umwelt. Welche Interessen vertritt dabei der ADAC eigentlich? Seine Motivation, Politik für E10 zu betreiben, bleibt undurchsichtig.

  17. Ich halte diese Km -Zahl auch für wenig aussagekräftig. Möglicherweise kann man eine Tendenz ableiten. Dem Autofahrer wird das nicht helfen, solange die Hersteller den Sprit für gewisse Modelle nicht zulassen.
    Der ökologische Aspekt scheint leider kaum noch zu interessieren.
    Letztens kam in den Nachrichten, dass die Konzerne (und der Staat natürlich) sich “dämlich” am Super Plus verdienen, weil viele Autofahrer E10 immer noch ablehnen. In meiner Region wirdzum Glück kaum E10 angeboten… deshalb kann ich das “normale” Super tanken.

  18. Winfried Kribowski

    Der ADAC gibt für seinen Langzeitversuch ein Fahrleistung von mehr als 16000 km an. Das ist keine (Lang-) – Zeitangabe, sondern eine Leistungsangabe, für welche die Definition “Zeit” falsch ist. Selbst die Zeit, ab welcher der Versuch gestartet (Beginn des E10- Verkaufs) und beendet wurde, kann für einen derartigen Versuch nicht als Langzeit herhalten, wenn man die Beiträge besonders der Autohersteller noch in Erinnerung hat.

  19. Pingback: Misfueling: E10 and end? The long-term experiment » brummmmm.com

  20. Verwirrter Rainer

    naja war ja auch nur eine Anregung.
    Den Ölmultis trau ich nicht weiter als das ich die Preistafel sehen kann.
    Die Verkaufen uns noch E5 als E10 und verlangen auch noch mehr dafür. Den Oligarchen ist alles zuzutrauen, hauptsache die Kasse stimmt.

  21. Verwirrter Rainer

    Hmmmm, prüft der ADAC auch was er jeweils tankt.
    Eine kleine entscheidende Lücke im Gesetz ermöglicht ja den Ölmultis etwas zu schummeln.
    Im Gesetzt steht das BIS ZU 10% ethanol-beimischung ERLAUBT ist. Das bedeutet aber nicht das auch immer 10% drin sind !!!!!!!!!!!!!!!!!! Ich vemute mal das die Ölmultis kaum an die 10% Grenze überhaupt rangehen.
    wäre mal interesant wenn der ADAC bei jeder Betankung eine Probe nimmt und den Ethanol-Anteil bestimmt.
    Bis denn mal

    • Redaktion (Tig)

      Lieber Rainer, Ihre Anregung ist durchaus richtig. Bei jedem Tankvorgang geht selbstverständlich eine Probe ins Labor. Der Test der Spritproben erfolgt aber aus technischen Gründen erst später.
      Zu den ersten 10.000 Kilometern können wir folgendes sagen: Von 20 Proben waren in 10 Proben 8-10 Prozent Beimischung; bei 4 Proben 6-8 Prozent Beimischung; bei 6 Proben 4-6 Prozent. Also deutlich über 5 Prozent.

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