E10: Neue Stichprobe ergibt weiterhin schwankende Beimischungsquoten

E10-Test

E10-Test

Seit Anfang März testet der ADAC mit einem Opel Signum wie sich E10 auf ein Auto auswirkt, das nicht für den neuen Bio-Sprit zugelassen ist. Im Rahmen dieses Dauertests haben wir bei jeder Tankfüllung analysieren lassen, wie hoch der Ethanol-Gehalt im als E10 verkauften Kraftstoff tatsächlich ist. Dabei hat sich gezeigt, dass die Beimischungsquote immer noch schwankt.

Von den 20 genommenen Proben erreichte keine einen Anteil von zehn Prozent. Bei rund der Hälfte der Proben lag der Ethanol-Gehalt zwischen acht und neun Prozent. Bei drei Proben lag er sogar unter fünf.

Die Testergebnisse im Überblick.

Problematisch ist das nicht. Wie wir schon bei den früheren Stichproben erklärten, haben Fahrzeuge, die für E10 zugelassen sind, mit geringeren Beimischungen keine Probleme. Auch rechtlich ist das vollkommen in Ordnung. Der Gesetzgeber schreibt lediglich einen maximalen Ethanol-Anteil vor. Geringere Beimischungen sind erlaubt. Allerdings zeigt die neue Stichprobe: E10 ist nach wie vor von einer flächendeckenden Einführung weit entfernt.

Übrigens: Der Dauertest-Signum läuft seit rund 10.000 Kilometer problemlos. Allgemeine Schlüsse können daraus aber nicht gezogen werden. Wir raten weiterhin allen Besitzern von Fahrzeugen, die keine E10-Freigabe haben, die Bestandschutzsorte zu tanken. Wie es mit dem Opel weitergeht, werden wir hier im Blog berichten.

41 Antworten zu E10: Neue Stichprobe ergibt weiterhin schwankende Beimischungsquoten

  1. Pingback: Unsere 2.2er und der E10 : Opel Vectra C & Signum

  2. Bernd Schmidt

    Hallo, auch ich bin sehr gespannt,wie der Testversuch weitergeht. Fahre selbst seit 10/2003 dieses Modell. Meine Erfahrungen sind mehr als negativ, ich habe gerade vor wenigen Tagen die 5. (Fünfte!!!) Hochdruckpumpe eingebaut bekommen, bei KM 118.000. Den verbesserten (Produktverbesserung) Kraftstoffregler habe ich im Dez. 10 bekommen. Da oftmals entweder die Gewährleistung für die Pumpe noch nicht abgelaufen- oder wenige Tage od. Wochen überschritten war, hat sich Opel im Grunde großzügig gezeigt (Kulanzregelung). Ich habe den Verdacht, dass bei meinem Opel schon das E5 die Schäden angerichtet hat. Die Werkstattmeister hielten sich auf diesbezügliche Nachfragen immer sehr bedeckt.

  3. Hallo,

    es wäre nett, wenn ihr nicht nur den Bioanteil mitschreibt, sondern auch gefahrene Kilometer und Spritverbrauch. Evtl noch die Durchschnittsgeschwindigkeit laut BoardComputer.

    MfG

  4. da versteh einer die / uns Deutschen…
    Die Deutschen! Vermutlich DIE Nation schlechthin, die nichtmal den Mund aufbekommt, selbst wenn sie schon niedergetrampelt am Boden liegt…
    Aber siehe da! Da kommt E10 und jeder regt sich drüber auf! Wie das? Ach da war doch was: das “heilige Blechle”. Es könnte ja kaputt gehen!

    Ich versteh’ die ganze Aufregung nicht. Gott sei Dank habe ich auch eine Ausrede um aus jeder absolut banalen Stammtisch-Diskussion schnell wieder heraus zu kommen: “ich fahre Diesel” – im übrigen mit 7% Bio-Anteil – und ohne Probleme…

    Nur nochmals für alle zur Info: In Amerika wird schon lange Biosprit gefahren! Sogar mit bis zu 15% Ethanol-Anteil.
    Komischer Weise fahren dort die gleichen Modelle und insb. Motoren (schließlich werden die Fahrzeuge gerade z. B. häufig von Militärangehörigen hin- und her ex-/importiert) wie bei uns – und: ich habe noch nicht gehört, dass davon einer kaputt ging.

    Schauen wir mal nach Brasilien oder Frankreich: Dort tankt man z. T. E85!
    Ja Moment, könnte da jetzt einer sagen! Das sind BiFuel-Fahrzeuge. Ja klar! Steht da zumindest einmal drauf!
    In Brasilien fahren damit auch die alten Cadillacs. Ich will nicht wissen, wie viele Millionen Meilen die schon (trotz, oder wegen?) E85 auf der Uhr haben!

    Mehrverbrauch mit E10 ist m. E. absoluter Blödsinn. Dieser liegt bei 1-1,5%. Heißt: Ein Fahrzeug, welches vorher 7 Liter benötigt hat, benötigt mit E10 nun 7,07-7,10 Liter. Wenn mir jetzt jemand erzählen will, dass er mit seinem “weiß nicht Vectra/Signum” die letzten 100.000km immer gaaaanz konstant 7 Liter verbraucht hat, dann frage ich denjenigen, ob er mir einen Knopf an die Backe nähen will… Ich schließe aus, dass man einen derartigen Mehrverbrauch tatsächlich bemerkt, da insb. durch vorausschauende Fahrweise deutlich mehr (ca. 15%, also damit das 10-fache!) Kraftstoff eingespart werden kann…!

    Einzige “Sauerei” – die hat hier noch keiner bemängelt und sich unter allen Diskutierenden bestimmt auch noch keiner darüber Gedanken gemacht…:
    Ihr esst die Kartoffeln aus Ägypten und die Paprika aus Israel… Warum?
    Weil genau die, die hier am lautesten schimpfen garantiert nicht auf’s Etikett achten beim Einkauf!
    Kann man “angeblich brachliegendes Land” (brachliegend, weil es vor Jahren Stilllegungsprämie der EU gegeben hat – heute gibt’s wieder Prämie für Bewirtschaftung – Landwirt müsste man sein!) nicht dafür verwenden, dass man den “geschmacklosen Müll aus Übersee” endlich aus dem Handel nehmen kann?
    Und: Wieviel CO2 (was im Übrigen nicht krebserregend ist, wie so manch ein “Bescheidwisser” hier meint) könnte denn durch den wegfallenden Transport dieser Lebensmittel denn eingespart werden?

  5. Ich fahre seit 5 Jahren einen Vectra 2.2 direct mit Automatik. Tanke seit vier Jahren nur noch das gute SuperPlus, da sich der Verbrauch um 1 bis 1,5 Liter verringert hat, im Gegensatz zum Super. Bei einer Geschwindigkeit von 120 bis 130km/h mit Tempomat, komme ich so auf einen Durchschnittsverbrauch zwischen 6,3 und 7,2 Liter/100km (Autobahn) und 8 bis 9.2 Liter Stadtverkehr.
    Das Auto kennt die Werkstatt nur von der Inspektion, alle 2 Jahre.
    Warum sollte ich also jetzt mit so einem Schwachsinn anfangen und E10 tanken. Dazu einen Motorschaden riskieren und in jedem Fall einen höheren Verbrauch.
    NEVER CHANGE A RUNNING SYSTEM!!!

  6. Solange Spekulanten an der Börse mit Agrarrohstoffen süße Gewinne erwirtschaften, werde ich keinen BIO Sprit tanken.
    Woanders wird auf der Erde gehungert und ich verfahre “Lebensmittel”.
    Nein, Danke.
    Ich fahre auch einen Vectra 2,2 direkt und ich bin mal gespannt wie der Test endet. Wir benutzen das Auto nur sehr überlegt und verbinden soviele Erledigungen wie nur möglich.
    Ich würde das Auto gerne gegen einen Kleinwagen eintauschen, aber wir sind Camper da brauchen wir für unseren Wohnwagen ein Zugfahrzeug.
    Ansonsten steht der Verbrauch bei einem Autokauf mit an erster Stelle.
    Autofahren ist teurer Luxus geworden. Zuviele wollen daran verdienen, das sehr ich nicht ein und reduziere meine Mobilität auf das nötigste.

  7. Jörg Höner

    Ich bin selbst Besitzer eines Signum 2.2 direkt und war vor kurzem in der Werkstatt. Da es für diesen Motor seit etlichen Monaten eine “Produktverbesserung” beim Benzin-Hochdruckregler gibt, wurde dieser kostenlos (und ohne einen Papiernachweis) ausgetauscht. In einem Forum habe ich dann gelesen dass es bei diesem Regler Probleme mit aufquellenden Gummiteilen gibt, verursacht durch den Alkoholanteil der schon im 5%igen Benzin vorhanden ist. Das aufquellen führt irgendwann zu Schwergängigkeit und schließlich Ausfall des Reglers. Da Opel dieses Problem bekannt ist war dieser Fehler u.a. mit Sicherheit einer nder Gründe für die Entscheidung den Motor als E10 untauglich zu deklarieren. Die Analysen des ADAC sollten also auch unbedingt ein Augenmerk auf die Gummiteile, bei diesem Motor (Z22YH) auch unbedingt auf die des Druckreglers legen. Es sollte geprüft werden ob ein alter oder ein neuer Regler verbaut ist! Der neuere Regler, der sicher noch nicht in jedem dieser Motoren vorhanden ist, ist wohl nicht mehr anfällig gegen den hohen Alkoholanteil.

    • ADAC Motorwelt Blog-Team

      Sehr geehrter Herr Höner,

      Vielen Dank für Ihren Hinweis per Kommentarfunktion. So bald die Kollegen im Technikzentrum mehr wissen, informieren wir in diesem Blog darüber.

      Mit freundlichen Grüßen,
      Ihr ADAC Motorwelt Blog-Team

      • Kuehne, Kai Rasmus

        Wen es nur der Regler beim Signum oder Vectra (Z22YH) wäre! Regelmäßig steigt die Hochdruckpumpe aus. Ich habe mit 140000 Fahrkilometern breits die dritte Pumpe und baue sie bereits selbst ein. Opel interessiert dieses Problem nicht. Die Reparatur kostet regulär um die 850 – 1000 €. In Internetforen wird vermutet, dass die Gummiteile der Pumpe durch den Äthanolgehalt beschädigt werden und dann die Pumpe trocken läuft. Ich kann E10 nicht empfehlen, habe dafür eine Ersatzpumpe im Kofferraum.

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  9. Es ist egal, ob mein Auto E10 verträgt und ob ich nur geringfügig bis gar nicht mehr verbrauche. Es ist eine ethische Frage:

    Keine Nahrungsmittel in den Tank, solange auf dieser Welt Menschen verhungern. Meine Eltern (Nachkriegsgeneration) haben mir früher beigebracht, keine Esssachen wegzuwerfen. Es ist unmoralisch aus Getreide Bioäthanol für Kraftstoffe herzustellen.

    Gemäß Studie des BUND wird auch kein Co2 eingespart. Die Folgen dieses Unfuges sind Monokultur Verkarstung der Böden … ja da gabs noch ein Sandsturm auf der Autobahn. Wir werden uns Dank falscher Landwirtschaft und Umweltzerstörung auch ohne Erderwärmung daran gewöhnen müssen.

    Aber alles egal, darum geht es ja nicht. Das sind nachwachsende Rohstoffe! Und nur das zählt. Man kann prima Co2-Zertifikate an andere Länder verkaufen, die das hier eingesparte Co2 dann zusätzlich freisetzen können. Es geht also nur ums Geld und ein neuen Wirtschaftszweig, dessen Lobby wohl nicht kleiner als die des Öles ist. Co2 wird nicht wirklich gespart.

    Die Flächen aufzuforsten, die nicht für Nahrungsmittel genutzt werden, bringt mehr für unsere Umwelt, anstatt das Verbrennen und Vergähren extra dazu angebauter Nahrungsmittel.

    Tja, und was macht unser ADAC von den Mitgliedsbeiträgen? Er testet, ob ein Opel durch E10 kaputt geht. Was soll das? Dabei wäre der Spuk, sollte sich der ADAC und andere Automobilclubs aktiv gegen E10 einsetzen, im Nu vorbei.

  10. Manuela Nobis

    ich bin eher über die Preispolitik sauer. Mein Auto verträgt kein E10! Als unsere Tankstelle noch kein E10 hatte, kam der Super 1,52. Soviel kostete woanders der E10 und der Super kostete dort 1,60! Da frage ich mich, wie das sein kann! Seitdem unsere Tankstelle nun auch das E10 hat, das gleiche Dilemma wie überall. Die Preise für Super und Super Plus waren auf einmal gleich, dann 1ct Unterschied und jetzt 3ct. Aktuell E10 1,60, Super 1,65 und Super Plus 1,68. Eigentlich müßte Super soviel kosten wie der E10!

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  12. E10 – eines der derzeit umstrittensten Themen.
    Verträglich oder nicht, viele Tankstellenbesitzer haben frühzeitig das Problem erkannt und befüllen ihre Tanks weiterhin mit Super statt E10
    (siehe Tankstellen des Langzeittests wo Gehalt bei 5% liegt).
    Der Grund: Kaum einer tankt dieses Zeug, weil niemand den Sprit ausgiebig getestet hat (“Was der Bauer nicht kennt, fässt er nicht an). Dennoch hat der Pächter Auflagen und muss dem Staat eine E10-Quote vorweisen und will dennoch Umsatz erwirtschaften. Also wird Super als E10 verkauft.
    Um sicher zu gehen, bitte vor dem Tankvorgang den Verkäufer fragen, was im Tank ist.

  13. Das,was wir mit dem “”???”" neuen “”???”" Treibstoff verbraten ,fehlt vielen Menschen in Afrika,Südamerika etc. und auch bei uns auf dem Teller , um satt zu werden. Darüber denken die Intelligenzbolzen von Europa und dem Musterschüler BRD wohl nicht nach. Nur weiter so ,ihr —-köpfe.Um E10 herzustellen wird,insgesamt, wesentlich mehr CO 2 außgestoßen als durch E10 eingespart wird. Fakt ist: die Herstellungskosten für die Hersteller sind niedriger. Denkt mal darüber nach.

  14. Ich muß sagen, dass ich einmal e10 getank habe und feststellte,daß ich eimal mehr Sprit verbrauchte(möchte also sagen: nicht weniger CO2 weil mehr sprit verbraucht wird) und weiterhin bemerkte ich ,daß die Leistung etwas schlechter wurde und mein Fahrzeug wurde auch vom Geräuschpegel her , lauter. Ich tanke keinen e10 sollen doch die ihn tanken die ihn unbedingt wollten. Aber da muß man sagen das solche Leute hauptsächlich Dienstwagen benutzen und damit auf Kosten der Allgemeinheit leben.
    Hier soll CO2 -Ausstoß reduziert werden, aber überall wird Krieg geführt oder gibt es bei solchen Einsätzen keinen CO2 Ausstoß? Da fragt niemand nach CO2 Reduzierung. In Europa, und besonders in Deutschland soll CO2 reduziert werden(denn Deutschland will ja die Welt retten) und in anderen Ländern fragt niemand nach CO2 -Reduzierung(siehe alle Entwicklungsländer in Afrika und Asien).

  15. Bin gespannt auf die Langzeit-Erfahrungen mit dem Signum. Wir haben einen Vectra 2.2 direct, der wahrscheinlich den gleichen Motor hat wie der Versuchs-Signum. Bei unserem Vectra wurde die Hochdruck-Treibstoffpumpe nach ca. 30 tkm ausgetauscht. – Gruß G.

    • Die Hochdruckpumpe ist ein großes Problem bei Opel.Ich habe die zweite Pumpe bei meinem Vectra 2.2 Direckt schon eingebaut , Vorsicht auch mit der Steuerkette , da können die Kettenführungen brechen. Ist bei mir auch passiert,dadurch ist die kette übersprungen .Die Folge Motorschaden.

  16. Liebe Leser,
    regt euch ab ,was den Verbrauch betrifft!!!
    Es geht hier um ” NAHRUNGSMITTEL”
    die zu Treibstoff verarbeitet werden,hierfür
    müssen andere “HUNGERN”!!!
    Oder können die ” NAHRUNGSMITTEL”
    nicht mehr bezahle.!!!
    Das eine Regierung solchen “SCHWACHSINN” vorschreibt ist nicht
    zuverstehen.Seit fast 50 Jahren im ADAC
    der auch nichts unternimmt,ebebso allerdings auch andere Club`s .

    • lerne erst mal richtig, deutsch zu schreiben.

    • Hallo Uwe, Sie haben den Nagel voll auf den Kopf getroffen.
      Meine Frau und ich überlegen uns sehr stark wann wir unseren PKW benutzen und welche Besorgungen wir noch mehr zusammen legen zu einer Fahrt, damit wir erstens weniger Benzin verfahren und zweitens, dadurch weniger Schadstoffe in die Umwelt pusten. Wir haben bisher noch keinen E10-Sprit getankt, jedenfalls nicht bewusst, denn wir wollen diesen Schwachsinn nicht noch unterstützen. Meine Frau und ich wünschen allen Kfz-Fahrer(innen) einsichtiges umweltbewusstes und unfallfreies Fahren. Den Regierungen wünschen wir einsichtsvolles Handeln bzgl. gesunder Umwelt. Einige von denen geben vor (gute) Christen zu sein und halten sich wohl an die falsche Übersetzung des Gebotes: “… und macht Euch der Erde untertan”. Meine Frau, ich und einige gute Bekannte, die meisten von denen sind keine Christen aber handeln bezüglich des vorgenannten Gebotes “Erhaltung der Erde”. Also , fangt damit an jede Fahrt gut zu planen. Tschüß und gute Fahrt wünscht Peter und Frau

  17. Biobeführworter

    Ihr redet alle von CO2_reduzierung Atom-Abschaffung und und und, auf welche art und weise wollt ihr denn bald leben ? Der normale Biofreie Sprit produziert CO2 , die Abgase sind extrem Krebsgefährdend und ALLE Atonkraftwerke sind Anschlags oder Umweltgefährdend gebaut.

    Irgendwann fahrt ihr wieder mit nen Eselskarren durch die gegend und habt euren eigenen kleinen Acker wo ihr versucht Getreide anzubauen.

    Kleine Info: für das Ethanol wird getreide von gestern genutzt.
    Soll heißen: Altes nicht mehr für Nahrung zu gebrauchendes Getreide.
    So wie das Brot von gestern, das keiner beim Bäcker kaufen will.

    Ausserdem Ersetzt die Quotenregelung des E10 nur einen Teil der beigemischten Zusatzstoffe die Chemisch sehr aufwendig hergestellt werden müssen. Diese Zusatzstoffe, genauso wie Ethanol verbessern die klopfeigenschaften des Kraftstoffes und erhöhen die Oktanzahl.

  18. Demnächst werden wir Diesel, Heizoel und Benzin zu essen kriegen, da man da nicht soviel verbraucht. Dafür werden Lebensmittel zu Kraftstoffen verarbeitet. Aber wie die Produktion von Bioethanol die Umwelt schädigt (insbesondere durch die Landwirtschaft), darüber verliert keiner ein Wort.

  19. Klaus Matthies

    Hallo,
    abgesehen von dem bereits amgesprochenen fragwürdigen Nutzen für den Autobesitzer – die Idee, mit “Biosprit”, der besser “Agrosprit ” heissen sollte, CO2 einsparen zu wollen, ist eine Luftnummer !
    Denn jeder Liter des so genannten “Bio-Alkohols” ist allein durch den Herstellungsprozess (alkoholische Gärung) mit dem Entstehen von etwa 760 g CO2 belastet.
    Wenn man dann die durch die Verbrennung entstehende Menge dazu rechnet, kommt man auf rund 2.300 Gramm CO2.
    Und das ist schon fast die Menge, die man bei der Verbrennung von rein fossilem Benzin erwarten muss.
    Das wären 2.400 Gramm pro Liter !
    Ethanol als Kraftstoff macht nur dann Sinn, wenn eine ernste Verknappung an fossilen Kraftstoffen zu befürchten sind.
    Zur Reduzierung der CO2-Last ist “Bio-Ethanol” ungeeignet.
    Der Verbraucher hat E10 zu recht abgelehnt, da er Vorteile nicht erkennen kann – im Gegenteil !

  20. Schade, dass sich der ADAC immer noch nicht für die Abschaffung von E10, bzw. Biosprit allgemein einsetzt. Ok, das ist ein Autolobbyisten Verein und kein Naturschutzverein. Aber man muss nun wirklich kein Wissenschaftler sein um zu verstehen, dass Lebensmittel im Tank ebenso absurd sind, wie die Verschwendung von Ackerflächen für Biosprit. Ganz abgesehen von den gerne verschwiegenen Themen wie Monokulturen und gentechnische Manipulation in der Natur, Pestizideinsatz, Abholzung von Wäldern, Energieaufwand als Input, und, und, und. Warum ist man nicht wenigstens ehrlich? Reduzierung von CO2? Wer’s glaubt. Es gibt doch nur zwei Vorteile: Finanzielle Interessen von Investoren und noch mehr Sprit für noch mehr Autos. Da sag ich mal: “bis zur nächsten Super Katastrophe”. Wenn uns das Erdöl ausgeht, muss es halt anders weiter gehen. Wir haben es ja lange genug übertrieben und aufgeschoben. Die “einfache” Alternative Biosprit trägt doch außerdem auch wieder nur negativ dazu bei, sich für die Entwicklung an sinnvolleren Alternativen zu engagieren. Das ist genauso bescheuert wie die sogenannte Brückentechnologie Atomkraft. Schade, schade, schade.

    • Sehr geehrter H.T.,
      man kann Ihnen nur Punkt für Punkt zustimmen. Ich hatte erst in jüngster Zeit einen netten Mailverkehr mit dem ADAC Mitgliederservice bezüglich des Themas. Höflich ausgedrückt, ziemlich ergebnisoffen und typisch politisch formuliert.
      Wir haben unseren kleinen Beitrag geleistet indem wir 2009 ein Dieselfahrzeug erworben haben, welches im Vergleich zum alten Fahrzeug 3-4 Liter weniger verbraucht. Jetzt kommen die Dieselfahrer jedoch in Verruf, daß sie Diesel fahren, da die Energiebilanz nicht so gut sei wie bei Benzin.
      Ich hoffe wir Mitglieder können mehr Druck ausüben, damit zumindest dieser E10-Irrsinn zurückgenommen wird und die aufgeflammte Debatte um Diesel sich als vorgezogenes “Sommerloch” erweist.
      Bürger wehre dich und sei mündig!!

  21. Solange noch Millionen von Menschen wegen Unterernährung sterben… kommt bei mir kein E10 (BIOKAFTSTOFF) in den Tank. Die Weltmarktpreise für Nahrungsmittel steigen und steigen…bestimmte Bevölkerungen können kaum noch Ihre Grundnahrungsmittel bezahlen. IST DIESES UNSEREN POLITIKERN SCH…EGAL ??? Ich fand es schon eine Frechheit der Politik…uns das E5 unterzujubeln…ohne uns Autofahrer darauf hinzuweisen. Jeder wunderte sich über einen höreren Verbrauch und die Werkstätten wurden ständig bemüht…die Ursache festzustellen. Hatten diese auch keine Ahnung ??? Wie ein Vorredner feststellte…der Preis für E10 müsste drastisch gesenkt werden, damit einige Fahrzeugbesitzer diesen auch evtl. tanken…(ich trotzdem nicht, solange es keine Langzeitstudien für die Verträglichkeit meines Autos gibt)
    In diesem Sinne: immer schön vorsichtig ,,tanken,,

  22. Die überhastete Einführung von E10 Sprit und den damit unverständlichen Preisanhebungen für Super-Benzin auf das Level von Super-Plus Treibstoff, ist den naiven “Gutmenschen” in der Berliner Machtzentrale zu verdanken: Weitab von Praxis und Basis wird der Normalverbraucher per Dekret zum Kauf eines schnell und schlampig gemixten Treibstoffes genötigt, dessen Langzeitwirkung auf die hochentwickelte Motordynamik moderner Fahrzeuge in keiner Weise auch nur ansatzweise bekannt ist. Sollte das eine oder andere Triebwerk den Geist mit E 10 vorzeitig aufgeben, liegt die Beweisführung beim Inhaber des Fahrzeugs, dass der Sprit für den Schaden verantwortlich ist. Wer schon mal einen Prozess gegen einen KFZ-Hersteller geführt hat, weiß welchen finanziellen, nervlichen und zeitlichen Aufwand das kostet. Dann lieber Finger weg von E 10!!

  23. Ich habe mal ausprobiert, wie weit ich mit einer Tankfüllung Super (alte Sorte, kein E10) und mit einer Tankfüllung Super Plus fahren kann. Dabei habe ich festgestellt, dass ich mit Super einen Verbrauch von ca. 7.8l/100km habe während ich für die gleiche Strecken mit Super Plus etwa 7,3l/100km benötige. Bei einem Preis von 1,60€ für Super und 1,67€ für Super Plus bedeutet das, dass ich mit Super Plus bei einem Verbrauch von ca. 7,5l/100km die gleichen Benzinkosten habe, als wenn ich normales Super tanken würde. Und bei meinem Verbrauch von etwa 7,3l/100km mit Super Plus fahre ich sogar noch günstiger als mit Super.
    Und wenn ich mir jetzt noch überlege, dass ich mit E10 einen noch höheren Verbrauch haben könnte, hat sich die Frage, ob E10 oder nicht, für mich erledigt. Wenn ich davon mal ausgehe, dass ich mit einer Tankfüllung mit E10 etwa 50km weniger fahren kann als mit dem bisherigen Super, müsste der Preis für E10 bei unter 1,39€/l liegen, damit sich E10 gegenüber dem Super Plus (bei weiterhin 1,67€/l) für mich lohnt.

    • und genau aus diesem grund hauptsächlich tanke ich das E10 nicht,weil wieder schön verdient wird am autofahrer,einfach mal wieder eine versteckte steuererhöhung,und das wird dann wieder fein zum fenster rausgeworfen da ja keine deutsche regierung in der lage ist richtig mit geld umzugehen

  24. Gerhardt Bamberg

    Leider hört der Sachbeitrag beim Punkt vor “Ansonsten” auf. Statt der folgenden Tiraden wäre eine Begründung für das zuvor Behauptete besser gewesen. Vielleicht wird sie ja noch nachgereicht?

    • Gerhardt Bamberg

      Gehört nicht an diese Stelle, sondern als Antwort zu Hajo, siehe dort.

  25. ingeborg hennig

    ich verbrauche 3 liter mehr auf 100 mit E 10 als mit dem bisherigen bleifrei 95.

  26. Bezüglich des Kraftstoffes E10 habe den einmal getankt und musste feststellen, das ich damit 100 Km weniger fahren konnte als mit der gleichen Menge Super Kraftstoff. Warum müssen die Deutschen immer gleich übertreiben, und alles was diese Schreibtischfuzis (hätte da noch einen kraft-
    volleren Ausdruck, aber lassen wir es dabei) in Brüssel und der EU
    vorschreiben 1 zu 1 und zusätzlich gleich noch eins obendrauf übernehmen.
    Gleich welche Partei bei uns, wir haben nur noch Kaoten.

    • Gerhardt Bamberg

      Einmal ist keinmal. Ich bezweifle , daß exakt gleiche Einsatzbedingungen vorlagen (Route, Wetter, Wind, Tageszeit). Wer seinen Spritverbrauch nach jedem Tanken dokumentiert, der wird spätestens nach 50 Tankfüllungen feststellen, daß sein Verbrauch eine Schwankungsbreite von bis zu 20 % aufweist. Für Chaoten noch einmal im Klartext: Schwankungsbreite 20 %, das sind bei 500 km mittlerer Reichweite +/- 50 km. Also bitte keine voreiligen Schlüsse!

      • Willkommen in Chaoten-Club. 20% von 500 km. sind 100 km. Alles klar.

      • Thomas K.

        Hallo Irek
        Vollkommen richtig erkannt: 20% von 500 sind 100
        deswegen schreibt er ja auch +/- 50 km -> bedeutet bei einer normalen Reichweite von 500 Km können es mal nur 450km , aber auch 550 km sein. Das ist die ganz natürliche Schwankung!!
        Bei mir beispielsweise – wenn ich immer nur Kurzstrecke fahre, brauche ich 11,5 – 12 Liter; fahre ich allerdings auf die Autobahn und kann dort konstant mit 120 durchziehen, brauche ich auch nur 8,5 Liter und das mit dem gleichen Sprit!!
        Das wären bei mir Schwankungswerte zwischen 620 und 880km. Bei einem Schnittverbrauch von 10 Litern also 750km – den Rest brauche ich jetzt wohl nicht auszurechnen

  27. Hallo,
    bei allem Spektakel um E10 eine Frage; denn es geht ja um den CO2-Ausstoß: bei der “Entstehung”, also der Herstellung von E10 muß das Ausgangsprodukt (egal was das auf dem Acker ist) ja auch mit Fahrzeugen hergestellt werden, also der Acker wird gepflügt und,und,und. Dabei wird CO2 ausgestoßen. Hat man das auch bei der Errechnung der Entstehungskosten berücksichtigt ? Ich glaube nein; denn niemand spricht davon, dass der Ausstoß von CO2 dann wesentlic mehr wird, als wenn das Zeug (E10) ohne Landwirtschaft entstehen würde.

  28. Pingback: E10: New sample is still fluctuating blending quotas » brummmmm.com

  29. Ich hoffe, man untersucht auch die Veränderung der Moleküle im Motorenöl (inkl. der der Additive), den Anteil Abrieb, und auch den Oberflächenabrieb an Kolbenringen und Zylinderwandungen, ebenso wie in Ventilführungen und Ventilschäften und Lagerschalen/ Kurbelwelle + Hauptlagern.

    Diese Untersuchungen sind jedoch nur von Nutzen, wenn ein absolut identisches Fahrzeug aus der gleichen Baureihe mit dem üblichen Benzin parallel gefahren wird. Ansonsten muß man eine solche Untersuchung als Verarschung ansehen. Es gibt nämlich mehr als genügend sogenannte Sachverständige, vereidigt oder nicht, die alles schreiben wofür ihr Auftraggeber sie bezahlt. Deutschland ist da nämlich eine Bananenrepublik, und die ADAC-Untersuchungen sind auch mit Fragezeichen zu versehen. Das hat man gesehen an der erbärmlichen Unterstützung ihrer Mitglieder in einem Problemfall einer Motorradmarke, als sie um Hilfe ersuchten, und selbst die Hauspostille nur auf Abwimmelkurs ging, wohl um den Werbekunden zu halten (nehme an, dieses wird deshalb auch gelöscht durch den Zensurkommissar, da man Kritik keinesfalls mag!).

    • Gerhardt Bamberg

      Leider hört der Sachbeitrag beim Punkt vor „Ansonsten“ auf. Statt der folgenden Tiraden wäre eine Begründung für das zuvor Behauptete besser gewesen. Vielleicht wird sie ja noch nachgereicht?

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